Schlagwort: ehrenamtlicher Notfallkoordinator (eNoko)

  • Hochwasserschutz neu denken: Gemeinsam besser vorbereitet sein

    Statement & Idee Nr. 7

    Wenn ich zum Landrat gewählt werde …

    Mit Feuerwehr, THW, Ämtern und einem ehrenamtlichen Notfallkoordinator (eNoko) die Kräfte bündeln – und die Hilfsbereitschaft der Bürger gezielt organisieren.

    Es ist keine Frage, ob das nächste Hochwasser- oder Starkregenereignis kommt, sondern nur die Frage: Wann?

    Lasst uns gemeinsam mit den professionellen Hilfsdiensten (Feuerwehren, THW, Rettungsdienste) und mit den zuständigen Ämtern genau hinschauen, was wir tun können, um noch besser vorbereitet zu sein.
    Lasst uns die Bürgerinnen und Bürger schulen und ermutigen, denn eine erhöhte Eigenvorsorge auf privaten Grundstücken ist unerlässlich und wichtig.
    (Beispiel: Hochwasserforum 2025 in Markt Indersdorf)

    Lasst uns gemeinsam mit Expertinnen und Experten prüfen, ob ein ehrenamtlicher Notfallkoordinator (eNoko) in jeder Kommune sinnvoll sein könnte.

    Ein Ehrenamtlicher könnte nach dem Einsatz der professionellen Hilfsdienste die mögliche private Hilfe koordinieren. Vorbereitet zu sein heißt auch zu wissen, wer beispielsweise privat über Pumpen, Entfeuchter oder Sandsäcke verfügt und diese im Katastrophenfall verleihen würde.

    • Wer wäre bereit, mit seinem Radlader zu helfen?
    • Wer stellt einen Anhänger zur Verfügung?
    • Wer hilft beim Befüllen von Sandsäcken?

    Eine Gruppe privater, freiwilliger Hilfsangebote könnte beispielsweise über eine WhatsApp-Gruppe schnell und bedarfsgerecht informiert und koordiniert werden. Die Hilfsbereitschaft der Bürgerinnen und Bürger ist in Katastrophensituationen sehr groß – das hat die Bevölkerung von Petershausen im Jahr 2024 auf großartige Weise bewiesen.

    Was wäre, wenn wir ein Netzwerk von Bürgerinnen und Bürgern und deren privaten Ressourcen organisieren und über einen eNoko verfügbar machen, wenn es gebraucht wird? Wenn unsere professionellen Hilfsdienste – wie Feuerwehr und THW – bereits zum nächsten Notfall weiter müssen, aber vor Ort noch lange nicht wieder alles gut ist?

    Lasst uns darüber reden.

    Ich freue mich auf Ihre und Eure Meinungen.

    Ihr
    Reinhard Schmutz